Windora
Der Schnitter mit Sense und Laterne (um 1700)
Der Schnitter mit Sense und Laterne (um 1700)
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Barockes Tödlein: Der Schnitter mit Sense und Laterne (um 1700)
Ein museales Kabinettstück der Barockzeit: Wir präsentieren ein filigran geschnitztes „Tödlein“ aus der Zeit um 1700 – ein eindrucksvolles Memento Mori mit seltener Ikonografie und originaler Patina.
Zum Aufruf kommt eine nur 10 cm hohe, meisterhaft ausgearbeitete Skulptur des Todes. Das Skelett ist in dynamischer Pose dargestellt, die Sense als Symbol der Ernte des Lebens in der einen, die Laterne als Lichtbringer in der anderen Hand. Solche Kleinskulpturen waren im Barock begehrte Objekte für die privaten Kunstkammern des Adels und des gehobenen Bürgertums.
Details zum Objekt:
- Datierung: Um 1700 (Hochbarock)
- Material: Hartholz (wahrscheinlich Buchsbaum oder feines Obstholz)
- Darstellung: Skelett („Tödlein“) mit Sense und Laterne
- Oberfläche: Unberührte, originale Patina mit einer tiefen, honigfarbenen Tönung
- Maße: Höhe 10 cm | Breite 4 cm | Tiefe 3 cm
- Zustand: Exzellenter antiker Erhaltungszustand für dieses Alter. Die filigranen Details der Knochenstruktur und der Attribute sind trotz der über 300-jährigen Geschichte hervorragend erhalten.
Expertise & Symbolik
In der barocken Vorstellungswelt war der Tod der „Schnitter“, der zur Ernte ruft, aber mit der Laterne auch den Weg in die Ewigkeit weist. Die handwerkliche Virtuosität zeigt sich in der Durchbrechung der Arm- und Beinknochen – eine extreme Herausforderung für jeden Bildhauer bei einer Größe von nur 10 cm.
Dieses Tödlein besticht durch seine anatomische Detailfreude, die typisch für die spezialisierten Elfenbein- und Holzbildhauer aus Zentren wie Erbach, dem Schwarzwald oder dem Alpenraum war. Die originale Patina verleiht der Figur eine Aura von Authentizität, die durch keine Restaurierung ersetzt werden kann.
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