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Epochenwende in Eisen: Zierliche Truhe (um 1500)
Epochenwende in Eisen: Zierliche Truhe (um 1500)
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Epochenwende in Eisen: Zierliche Truhe (um 1500)
Ein museales Kleinod der Wohnkultur: Wir präsentieren eine seltene Miniaturtruhe an der Schwelle von der Spätgotik zur Renaissance – original erhalten mit Füßen und passendem Schlüssel.
Zum Aufruf kommt eine außergewöhnlich zierliche Truhe, die trotz ihrer kompakten Maße die volle architektonische Strenge und handwerkliche Meisterschaft ihrer Zeit verkörpert. Während die Konstruktion und die Eisenbeschläge noch tief in der spätgotischen Tradition verwurzelt sind, kündigt die elegante Formgebung bereits den Geist der Renaissance an.
Details zum Objekt:
- Datierung: Um 1500 (Spätgotik / Frühe Renaissance)
- Material: Eisen, handgeschmiedete Eisenbeschläge
- Besonderheit: Seltene Ausführung auf original zugehörigen Füßen, die der Truhe eine besondere Leichtigkeit verleihen.
- Maße: Länge 17 cm | Höhe 10 cm | Tiefe 8 cm
- Zubehör: Inklusive funktionsfähigem Schlüssel.
- Zustand: Exzellenter antiker Erhaltungszustand. Das Eisen zeigt eine tiefe, seidig glänzende Honigpatina. Die Eisenbänder sind stabil und original vernietet.
Expertise & Historischer Kontext
In einer Zeit, in der große Truhen das Hauptmöbel des Hauses darstellten, waren solche Kleinstformen (Schatullen) der Inbegriff von Luxus. Die Montage auf Füßen ist für diese Größe ungewöhnlich und deutet auf eine herrschaftliche Herkunft hin – möglicherweise als Teil einer prunkvollen Zimmerausstattung in einem Schloss oder einem wohlhabenden Bürgerhaus.
Die präzise gearbeiteten Eisenbänder dienen nicht nur der Verstabilität, sondern auch der Zierde. Dass der Schlüssel nach über 500 Jahren noch vorhanden und die Mechanik gängig ist, macht dieses Stück zu einer absoluten Seltenheit auf dem Kunstmarkt.
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