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Memento Mori-Artefakt: Historischer Prozessions-Kerzenhalter der Zwölfboten-Bruderschaft Grünsfeld – 17./18. Jhd.
Memento Mori-Artefakt: Historischer Prozessions-Kerzenhalter der Zwölfboten-Bruderschaft Grünsfeld – 17./18. Jhd.
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Windora stolz darauf, ein Objekt von außergewöhnlichem kulturhistorischem und archivalischem Wert präsentieren zu können: Einen originalen Prozessions-Kerzenhalter der geschichtsträchtigen Zwölfboten-Bruderschaft zu Grünsfeld (Mainfranken).
Dieses seltene Artefakt ist eine direkte, haptische Verbindung zur barocken Bruderschaftskultur nach den Wirren des 30-jährigen Krieges. Der Kerzenhalter, dessen spezifische Formgebung durch historische Abbildungen archivalisch dokumentiert ist (vgl. Abbildung aus dem Bruderschaftsbuch), zeigt ein markantes Totenkopf-und-Knochen-Motiv auf einer dunklen Platte. Dieses klassische Memento mori-Sinnbild war ein zentraler Bestandteil der Spiritualität dieser Kongregationen – eine eindringliche Erinnerung an die Vergänglichkeit und die christliche Pflicht der Sterbevorsorge.
Die historische Bedeutung dieses Stücks wird durch die Bestände des Pfarrarchivs Grünsfeld untermauert, das Bruderschaftsrechnungen der Zwölfboten-Kerzen-Pflege bis zurück in das Jahr 1536 beherbergt (renoviert 1694). Es ist ein Zeugnis der Bemühungen um die Neuordnung des religiösen Lebens in der Region um 1650, eng verbunden mit der Gründung der Seraphischen Erzbruderschaft.
Dieser Kerzenhalter ist ein unverzichtbares Sammlerstück für Kenner konfessioneller Volkskunst, Memento-Mori-Sammler, Militaria-Historiker (aufgrund der Symbolik) und Institutionen, die sich der Bewahrung lokaler und religiöser Geschichte widmen.
Details:
- Objekt: Prozessions-Kerzenhalter
- Zugehörigkeit: Zwölfboten-Bruderschaft Grünsfeld
- Zeitraum: Ca. 1750
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Material:
bemaltes Holz - Maße: Länge 90 cm, Durchmesser 5 cm, Bilder Länge 21 cm, Breite 17 cm
-
Zustand: Dem Alter entsprechend sehr gut
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Provenienz:
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