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Windora

Mystisches Brauchtum: Antike Friesenkette gegen den „Rinderwahnsinn“ (um 1800)

Mystisches Brauchtum: Antike Friesenkette gegen den „Rinderwahnsinn“ (um 1800)

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Mystisches Brauchtum: Antike Friesenkette gegen den „Rinderwahnsinn“ (um 1800)

Dieses Objekt ist weit mehr als eine einfache Eisenarbeit – es ist ein faszinierendes Zeugnis des bäuerlichen Volksglaubens und der magischen Schutzvorstellungen um 1800. Diese sogenannte Friesenkette (oder Stallkette) diente nicht der Fesselung von Vieh, sondern der Abwehr von Unheil.

Geschichte & Magischer Hintergrund:

  • Schutz gegen Seuchen: In einer Zeit, in der Viehbestand die Existenzgrundlage sicherte, suchten Bauern und Knechte Schutz vor mysteriösen Krankheiten wie dem sogenannten „Rinderwahnsinn“ oder dem „Verkummern“ des Viehs.
  • Gemeinschaftliches Ritual: Nach Überlieferung versammelten sich die Knechte im Stall, um diese Ketten gemeinsam zu fertigen oder zu weihen. Das Aufhängen im Stall sollte eine spirituelle Barriere gegen böse Geister und Seuchen bilden.

  • Schmiedekunst um 1800: Die Kette ist aus massivem Eisen handgeschmiedet. Jedes Glied zeugt von der harten Arbeit und dem tiefen Ernst, mit dem dieses Schutzobjekt geschaffen wurde.

  • Originale Erhaltung: Die Kette besitzt eine tiefe, dunkle Eisenpatina, die über 200 Jahre in der Atmosphäre alter Stallungen gewachsen ist.

Maße:

  • Länge: 71 cm

Ein seltenes Exponat für Kenner

Diese Stallkette ist ein Muss für Sammler von Amuletten und Abwehrzauber, historischem Schmiedeeisen oder bäuerlicher Volkskunde. Sie ist ein eindrucksvolles „Conversation Piece“, das die Ängste und Hoffnungen der Landbevölkerung des 18. und 19. Jahrhunderts greifbar macht.

 

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