Windora
Stallkette gegen das „Fraisen“ (Mitte 1900)
Stallkette gegen das „Fraisen“ (Mitte 1900)
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Gelebtes Brauchtum: Große Stallkette gegen das „Fraisen“ (Mitte 1900)
Dieses außergewöhnliche Objekt ist ein faszinierendes Zeugnis dafür, wie lange sich magische Schutzvorstellungen in der bäuerlichen Welt gehalten haben. Diese Fraisenkette (regional oft als Friesenkette bezeichnet) wurde um 1950 im Stall aufgehängt, um das Vieh rituell vor Krankheiten wie dem gefürchteten „Rinderwahnsinn“ oder Krampfzuständen zu schützen.
Ein Objekt voller Geschichte & Mystik:
- Tradition der Knechte: Nach altem Brauch sammelten die Knechte über einen gewissen Zeitraum verschiedene Ringe, Kettenglieder oder Fundstücke und fügten sie im Stall zu einer Schutzkette zusammen. Es war ein ritueller Akt der Gemeinschaft, um Unheil vom Hof abzuwenden.
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Abwehrzauber (Apotropäik): Die Kette fungierte als magischer Schutzwall. Man glaubte, dass das Metall und die geschlossene Form der Kette böse Einflüsse „einfangen“ und vom Vieh fernhalten würden.
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Handgeschmiedete Ästhetik: Die Kette ist aus kräftigem Eisen gefertigt und besticht durch ihre urwüchsige, ehrliche Machart. Mit einer stattlichen Länge von 86 cm ist sie ein besonders präsentes Exemplar.
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Authentischer Zustand: Das Eisen weist eine wunderschöne, dunkle Patina auf, die von Jahrzehnten in der Stallatmosphäre erzählt.
Details auf einen Blick:
- Objekt: Fraisenkette / Stallkette
- Zeitraum: Um Mitte 1900
- Bedeutung: Schutzmittel gegen Tierseuchen & Rinderwahnsinn
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Länge: 86 cm
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Material: Eisen, handgearbeitet
Ein Highlight für Volkskunde-Sammler
Diese Kette ist ein Muss für jeden, der sich für die Schattenseiten des ländlichen Lebens und den dazugehörigen Volksglauben interessiert. Sie ist ein perfektes Dekorationsobjekt für urige Räume, Jagdhütten oder Sammlungen zum Thema „Magie und Aberglaube“.
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