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Windora

Tödlein - im Sarg - Schnitzkunst Mitte 19. Jhd

Tödlein - im Sarg - Schnitzkunst Mitte 19. Jhd

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Seltenes „Tödlein“ im Sarg – Schnitzkunst Mitte 19. Jahrhundert

Objektbeschreibung: Zum Aufruf gelangt ein faszinierendes Sammlerstück aus dem Bereich der Vanitas-Kunst: Ein sogenanntes „Tödlein“. Dabei handelt es sich um eine fein gearbeitete Darstellung eines Skeletts in einem passgenauen Sarg. Dieses Objekt ist ein klassisches Memento Mori, das als Mahnung an die Vergänglichkeit des Lebens dient.

Details & Besonderheiten:

  • Der Sarg: Das Behältnis ist zweiteilig mit einem abnehmbaren Deckel gearbeitet. Die Außenseite des Deckels ist mit einem geschnitzten Kreuz und einem (möglicherweise personalisierten) Namen versehen. Die Innenseite besticht durch eine kontrastreiche Farbfassung in Blau und Gold.
  • Das Skelett: Im Inneren ruht ein filigran gearbeitetes Beinskelett, das detailliert die menschliche Anatomie nachempfindet.
  • Material & Alter: Holz und Bein, von Hand gefertigt. Datierung in die Mitte des 19. Jahrhunderts (ca. 1850).
  • Symbolik: Solche Tödlein waren im 18. und 19. Jahrhundert beliebte Objekte für Wunderkammern oder zur privaten Besinnung.

Maße:

  • Länge: ca. 18 cm
  • Breite: ca. 7 cm
  • Tiefe (Höhe): ca. 6 cm

Zustand: Dem Alter entsprechend sehr guter Erhaltungszustand. Die Farbfassung im Inneren ist leuchtend erhalten, und die Schnitzereien zeigen eine wunderbare Schärfe und Patina.

Kulturhistorische Einordnung: Tödlein in Särgen sind seltene Fundstücke. Besonders die namentliche Bezeichnung auf dem Deckel macht dieses Stück zu einem höchst individuellen Zeitzeugnis der Bestattungs- und Gedenkkultur des 19. Jahrhunderts.

Ein exquisites Objekt für Sammler von Memento Mori oder der sakraler Volkskunst.

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