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Ein Memento Mori der Barockzeit – Seltene "Tödlein"-Figur um 1800
Ein Memento Mori der Barockzeit – Seltene "Tödlein"-Figur um 1800
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Liebe Liebhaber seltener Memento Mori und historischer Kuriositäten, bei Windora ist es unser Ziel, vergessene Geschichten und wahre Schätze wieder ans Licht zu bringen. Heute präsentieren wir Ihnen ein Objekt von tiefgreifender Symbolik und handwerklicher Meisterschaft: eine authentische, geschnitzte "Tödlein"-Figur aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert.
Historischer Kontext: Das Tödlein und der Barock Die Figur des "Tödlein" (oft auch "der Sensenmann" oder "Schnitter" genannt) ist eine zentrale Verkörperung des Memento Mori – der barocken Erinnerung an die eigene Sterblichkeit. In einer Zeit, die von Kriegen, Pest und tiefer Religiosität geprägt war, diente das Tödlein nicht als Schrecken, sondern als Mahnung, ein tugendhaftes Leben zu führen, da der Tod jeden – unabhängig vom Stand – ereilen konnte. Diese Figuren waren Bestandteil der Hausandacht und halfen den Menschen, sich auf das Jenseits vorzubereiten.
Das Unikat: Handwerkskunst um 1800 Das vorliegende Stück ist ein hervorragendes Beispiel für die alpenländische Schnitzkunst um 1800. Es besticht durch seine feine Ausarbeitung und die ausdrucksstarke Patina des alten Holzes.
- Die Darstellung: Der Sensenmann ist in eine dunkle, kuttenartige Robe gehüllt, die seine skelettartigen Gliedmaßen und das Totenkopf-Gesicht erahnen lässt. Besonders markant ist die Haltung: Das Tödlein steht aufrecht und hält in seiner rechten Hand eine zierliche, metallene Sichel (Schnitter-Attribut).
- Die Symbolik: Anstatt einer einfachen Sanduhr, wie oft dargestellt, stützt sich das Tödlein hier auf ein aufgeschlagenes, geschnitztes Buch. Auf dem Buch ruht ein detailliert gearbeiteter, kleiner Totenkopf. Diese Kombination – Tod (Totenkopf) trifft auf Weisheit/Gelehrsamkeit (Buch) – ist eine tiefgründige Aussage über die Vergänglichkeit alles irdischen Wissens.
- Zustand & Patina: Die Figur befindet sich in einem dem Alter entsprechenden, sehr guten, originalen Zustand. Das Holz weist eine wunderbare, tiefe Patina und feine Abnutzungsspuren auf, die die Authentizität und die Geschichte des Stücks unterstreichen.
Details im Überblick:
- Herkunft: Alpenraum
- Datierung: Um 1800
- Material: Holz, geschnitzt und gefasst (bemalt), Metall (Sichel)
- Maße: Höhe: ca. 23 cm, Breite: ca. 10 cm, Tiefe: ca. 4 cm
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Zustand: Altersgemäßer, sehr guter Erhaltungszustand mit natürlicher Patina.
Warum dieses Stück ein wahrer Schatz ist: Diese Tödlein-Figur ist weit mehr als nur eine Dekoration. Sie ist ein berührendes Stück Kulturgeschichte und ein kraftvolles Symbol für die Vergänglichkeit. Sie ist das perfekte Sammlerstück für Liebhaber der Barockzeit, der Volkskunst oder für Kuriositätenkabinette. Ein solch ausdrucksstarkes und gut erhaltenes Stück in dieser Größe ist eine echte Rarität auf dem Antiquitätenmarkt.
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