Windora
Votivtafel „Die Vergangenheit“ (datiert 1804)
Votivtafel „Die Vergangenheit“ (datiert 1804)
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Memento Mori der Geschichte: Votivtafel „Die Vergangenheit“ (datiert 1804)
Ein monumentales Mahnmal der Vergänglichkeit: Wir präsentieren eine außergewöhnliche Votivtafel aus dem Jahr 1804, die durch ihre eindringliche Darstellung von Totenköpfen und ihre historische Tiefe besticht.
Zum Aufruf kommt ein museales Exponat der Sepulkralkultur. Diese handgefertigte Tafel aus der Zeit des Empire/Frühklassizismus widmet sich dem Thema der Vergangenheit. Sie dient als radikale visuelle Erinnerung daran, dass Ruhm, Macht und Zeit vor dem Tod verblassen – ein klassisches Memento Mori, das in dieser Intensität nur selten auf dem Markt zu finden ist.
Details zum Objekt:
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Datierung: Bezeichnet 1804 (Frühes 19. Jahrhundert)
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Thematik: „Die Vergangenheit“ – Allegorie der Vergänglichkeit
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Maße: Höhe 37 cm | Breite 24 cm | Tiefe 3 cm
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Motiv: Mehrere Totenschädel (Krania), eingebettet in eine symbolstarke Rahmung
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Material: Holztafel, handbemalt und/oder reliefiert gefasst
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Zustand: Eindrucksvoller antiker Zustand. Die über 220 Jahre alte Patina verleiht dem Stück eine mystische, fast ehrfurchtgebietende Ausstrahlung.
Expertise & Symbolik
Mit einer stattlichen Höhe von 37 cm entfaltet diese Tafel eine starke Präsenz. Die Darstellung mehrerer Totenköpfe weist auf die Universalität des Todes hin – ungeachtet des Standes oder des Erfolgs in der „Vergangenheit“. Im Jahr 1804, dem Jahr der Kaiserkrönung Napoleons und einer Zeit großer Kriege, war die Auseinandersetzung mit dem Tod allgegenwärtig.
Die Tiefe von 3 cm verleiht der Tafel eine haptische Schwere. Sie ist nicht nur ein Kunstobjekt, sondern ein philosophisches Statement für Sammler von Curiositas, Vanitas-Kunst oder Objekten der historischen Trauerkultur.
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